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Stolz auf Deutschland?

Kann ich stolz auf Deutschland sein? Bin ich es, obwohl ich die Geschichte kenne? Eine kleine Entdeckungsreise in meine eigene Befindlichkeit.

Als ich neulich in Japan war, stieß ich in einem Kaufhaus auf Haribo Goldbären. Nicht versteckt im Regal ausländischer Spezialitäten, sondern ziemlich prominent platziert. Guck an, dachte ich, haben die es also auch hierhin geschafft. Und tatsächlich, ich fühlte so etwas wie Stolz, [weiter]

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Japanische Überraschung

Japan ist anders. Aber anders anders, als ich dachte. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Japan liegt geografisch am anderen Ende der Welt. Und irgendwie auch kulturell – die Sprache, die Gesellschaft, der Linksverkehr, das Essen. Darauf war ich eingestellt vor unserem dreiwöchigen Trip nach Tokio, Fuji, Kyoto und Hiroshima. Und war dann erst mal überrascht, wie wenig fremd es mir vorkam. Denn im Prinzip funktioniert alles wie bei uns in Deutschland. [weiter]

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Du kriegst die Motten!

Das Wort „kriegen“ genießt keinen guten Ruf. Zu Unrecht, wie ich finde.

Irgendwann einmal, in jungen Jahren, sagte jemand zu mir: „Kriegen ist kein schönes Wort.“ Umgangssprache, kein richtiges Deutsch, zumindest kein richtig gutes. Ich solle doch bitte „bekommen“ sagen.

Als hätte man mir gesagt, ich solle das richtige Händchen geben. Als Linkshänder!

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Hitzefrei, bauchfrei, textilfrei

Uff! Bei dem Wetter kann ich beim besten Willen nichts Schwergeistiges zu Papier bringen. Ich beantrage Hitzefrei! Oder schreibt man das klein?

Das ist mal wieder so ein drolliges deutsches Ding: Man kann „Hitzefrei haben“ oder auch „hitzefrei haben“. Auch „Hitzefrei bekommen“ und „hitzefrei bekommen“ ist gleichermaßen erlaubt. Aber [weiter]

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Jetzt mal alle die Ohren spitzen!

Ich will Ihnen ja nicht die Ohren volljammern. Aber ich hab derzeit so viel um die Ohren …

Nein, wirklich: bis zu den Ohren in Arbeit! Und dann ist ja auch noch WM, der ich mein Ohr leihen muss. Aber was die Spieler auf dem Feld von sich geben, da kann man nur mit den Ohren schlackern. [weiter]

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Aufgeklärte Mediennutzung vs. Manipulation

Eine aufgeklärte Mediennutzung ist das beste Mittel, um sich gegen Manipulation zu wappnen. Aber das ist gar nicht mal so einfach.

Kennen Sie noch die „Freie Presse“? Das war mal die auflagenstärkste Tageszeitung der DDR. „Frei“ musste hier wohl verstanden werden als „frei von westlich-imperialistischen Einflüssen“. Mit unserem Verständnis von freier Presse hatte das sicherlich nichts zu tun. Allerdings: Wie frei ist denn unsere Presse, sind unsere Medien denn heutzutage? [weiter]

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Ist Werbung Manipulation?

Wenn fremde Kräfte versuchen, uns ihren Willen aufzuzwingen, spricht man von Manipulation. Und bei Manipulation fällt uns zuerst immer Werbung ein. Dabei ist das noch eine harmlose Form, sollte man meinen.

Vor einiger Zeit bekam ich bei meinen Besuchen auf Facebook immer Werbung für „Individuelles Mopsfutter“ angezeigt. [weiter]

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Sprachunterschiede für Schweizreisende

Im deutschsprachigen Raum sind sie das Salz in der Reisesuppe: die kleinen Sprachunterschiede. Das fällt mir immer wieder besonders auf, wenn ich mal wieder in der Schweiz bin.

Eigentlich wollte ich einen grandiosen Artikel über Manipulation schreiben. Über den Kampf zwischen bösen beeinflussenden Kräften und freiem Willen. [weiter]

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Das Böse ist immer und überall

Schon klar. Fragt sich nur: Ist das Böse etwas, das uns von außen bedroht? Oder liegt es in uns selbst? Sehen wir uns das mal aus dem Kinosessel an.

Bei meinem letzten Blog-Artikel über die Schreibblockade erwähnte ich unter anderem „The Shining“. Dabei stolperte ich über folgende Randnotiz: Stephen King, der Autor des Buchs, war mit der Verfilmung von Stanley Kubrick überhaupt nicht zufrieden. Für ihn war nämlich der eigentliche Protagonist das Overlook-Hotel. Das wird aber im Film von Jack Nicholson an die Wand gespielt. [weiter]