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Am Aschermittwoch ist alles vorbei

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, sang Jupp Schmitz schon 1953. Allerdings gilt das nur fürs Karnevalfeiern. Und das auch nicht überall.

Ach ja, der Aschermittwoch. Vorbei die schönen Tage der Ausschweifungen, des Saufens und der Völlerei. Jetzt beginnt die Fastenzeit. Und wem haben wir das mal wieder zu verdanken? Genau, dem Jesus. [weiter]

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Wahrheit ist relativ

Seit Albert Einstein wissen wir, dass alles relativ ist. Also auch die Wahrheit. Wir könnten uns langsam auch mal so benehmen.

Neulich saß ich im ICE von Köln nach Basel und wollte einen Kaffee. Nicht, dass ich den Kaffee der Deutschen Bahn besonders mag, aber ich bin halt koffeinabhängig. [weiter]

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Gute Vorsätze fürs neue Jahr

Haben Sie sich auch was für 2019 vorgenommen? Gute Vorsätze gefasst? Aber was ist das überhaupt für ein seltsames Wort, „Vorsatz“?

Sie kennen das: Sie sagen ein ganz normales Wort mehrmals hintereinander, und plötzlich verliert es seinen Sinn. Vorsatz Vorsatz Vorsatz Vorsatz Vorsatz. Satz wovor? Oder wird hier was vorgesetzt? Wenn ja, wem? Mal der Reihe nach.

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Stolz auf Deutschland?

Kann ich stolz auf Deutschland sein? Bin ich es, obwohl ich die Geschichte kenne? Eine kleine Entdeckungsreise in meine eigene Befindlichkeit.

Als ich neulich in Japan war, stieß ich in einem Kaufhaus auf Haribo Goldbären. Nicht versteckt im Regal ausländischer Spezialitäten, sondern ziemlich prominent platziert. Guck an, dachte ich, haben die es also auch hierhin geschafft. Und tatsächlich, ich fühlte so etwas wie Stolz, [weiter]

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Japanische Überraschung

Japan ist anders. Aber anders anders, als ich dachte. Ein kleiner Erfahrungsbericht.

Japan liegt geografisch am anderen Ende der Welt. Und irgendwie auch kulturell – die Sprache, die Gesellschaft, der Linksverkehr, das Essen. Darauf war ich eingestellt vor unserem dreiwöchigen Trip nach Tokio, Fuji, Kyoto und Hiroshima. Und war dann erst mal überrascht, wie wenig fremd es mir vorkam. Denn im Prinzip funktioniert alles wie bei uns in Deutschland. [weiter]

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Du kriegst die Motten!

Das Wort „kriegen“ genießt keinen guten Ruf. Zu Unrecht, wie ich finde.

Irgendwann einmal, in jungen Jahren, sagte jemand zu mir: „Kriegen ist kein schönes Wort.“ Umgangssprache, kein richtiges Deutsch, zumindest kein richtig gutes. Ich solle doch bitte „bekommen“ sagen.

Als hätte man mir gesagt, ich solle das richtige Händchen geben. Als Linkshänder!

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Hitzefrei, bauchfrei, textilfrei

Uff! Bei dem Wetter kann ich beim besten Willen nichts Schwergeistiges zu Papier bringen. Ich beantrage Hitzefrei! Oder schreibt man das klein?

Das ist mal wieder so ein drolliges deutsches Ding: Man kann „Hitzefrei haben“ oder auch „hitzefrei haben“. Auch „Hitzefrei bekommen“ und „hitzefrei bekommen“ ist gleichermaßen erlaubt. Aber [weiter]

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Jetzt mal alle die Ohren spitzen!

Ich will Ihnen ja nicht die Ohren volljammern. Aber ich hab derzeit so viel um die Ohren …

Nein, wirklich: bis zu den Ohren in Arbeit! Und dann ist ja auch noch WM, der ich mein Ohr leihen muss. Aber was die Spieler auf dem Feld von sich geben, da kann man nur mit den Ohren schlackern. [weiter]

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Aufgeklärte Mediennutzung vs. Manipulation

Eine aufgeklärte Mediennutzung ist das beste Mittel, um sich gegen Manipulation zu wappnen. Aber das ist gar nicht mal so einfach.

Kennen Sie noch die „Freie Presse“? Das war mal die auflagenstärkste Tageszeitung der DDR. „Frei“ musste hier wohl verstanden werden als „frei von westlich-imperialistischen Einflüssen“. Mit unserem Verständnis von freier Presse hatte das sicherlich nichts zu tun. Allerdings: Wie frei ist denn unsere Presse, sind unsere Medien denn heutzutage? [weiter]